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Presse
Publikationen über Indische Naturprodukte und deren Produkte Wo der Pfeffer wächst
… bekommt man eine Messerspitze Gelbwurz und einen Esslöffel frisch geriebenen Ingwer, wenn einem die Nase läuft, der Hals brennt, die Glieder schmerzen – eben dann, wenn sich eine Erkältung anbahnt. Denn in Indien weiß man seit vielen Generationen um die antibiotische Wirkung von Kurkuma.
Die schönen und stolzen Frauen mit den seidig-schwarzen Haaren verwenden einen selbstgebrauten Sud aus Waschnuss-Schalen, Kokosöl und Bhringraj zum täglichen Haare waschen – letzteres soll gegen Haarausfall helfen. Zu diesem Zweck verteilt man in Indien reichlich Öl mit dem kostbaren Inhaltsstoff im Haar. Ein wenig gewöhnungsbedürftig für Europäer, aber sehr wirksam. Wie man an der kräftigen und glänzenden Haarpracht der meisten Menschen auf dem Subkontinent sehen kann.
Den „Heiler allen Leidens“ nennt man gar in Indien den dort beheimateten Neem-Baum. Seine vielfältige Wirkung wird dort seit Jahrtausenden geschätzt. Populär ist das Zähneputzen mit den kleinen Zweigen des Tausendsassas.
Das sind nur einige Beispiele für den einfachen und täglichen Gebrauch von Pflanzen und Gewürzen und bilden damit einen Bestandteil der uralten ayurvedischen Wissenschaft. Dabei ist Ayurveda – wie irrtümlich immer noch angenommen - keine exotische Pflanzenheilkunde, sondern im Einklang mit den Gesetzen der Natur sowie durch Anpassung an Tages- oder Jahreszeiten hier und heute praktizierbar.
Immer mehr Menschen vertrauen heutzutage Produkten mit pflanzlichen Inhaltsstoffen, da sie nachweislich von großer Wirkung und nahezu ohne Nebenerscheinungen sind. Es werden wieder Kräutergärten angelegt oder Wildpflanzen gesammelt. So kann man schnell und einfach beispielsweise unangenehmen Mundgeruch mit ein paar Fenchelsamen wegkauen oder mit einer erhitzten Paste aus einem halben Teelöffel Ingwer und Wasser - auf die Stirn aufgetragen - vorübergehende Kopfschmerzen lindern sowie mit einer hausgemachten Salbe aus je einem halben Teelöffel Gelbwurz- und Sandelholzpulver plus Wasser lästige Pickel verschwinden lassen.
Und wussten Sie beispielsweise, dass Amla – die indische Stachelbeere - über eine der höchsten Vitamin-C-Konzentrationen aller essbaren Pflanzen verfügt? Sie ist deshalb häufig Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln oder Naturkosmetika.
Wenn meine Großmutter also aus den Blüten der heimischen Kamille einen beruhigenden Tee gekocht hat, dann hat sie instinktiv die Grundsätze der indischen Gesundheitslehre befolgt. Und seien wir ehrlich: Erdbeeren schmecken im Winter nicht – es ist nicht ihre Zeit und ist so paradox wie Schnee im August.
Reise nach Mountain Ridgewww.ayurveda-portal.de im Gespräch mit Elke Allenstein über das neue Reiseangebot ihrer Firma und die Faszination des Reiselandes Indiens.
Frage: Frau Allenstein, als Betreiberin des Online-Shops für indische Naturprodukte bieten Sie nun auch Reisen nach Indien an. Erzählen Sie und doch kurz etwas über Ihre Idee.
Elke Allenstein: Ich gehe davon aus, dass die Besucher und Kunden unseres Shops ohnehin eine Affinität zum Ursprungsland des Ayurveda - Indien haben und daher eine interessante Klientel darstellen. Aber man glaubt gemeinhin, für ein Land wie Indien braucht man viel Zeit. Erfahrungsgemäß ist der Weg bis ans andere Ende der Welt anstrengend und keinesfalls erholsam. Aber so muss es nicht sein! Um den Kunden auch einen kürzeren Aufenthalt zu ermöglichen, geht es von Deutschland nach Delhi und von da aus direkt ins romantische Udaipur. Dort erwartet sie ein kleines Paradies, in dem sie sich wunderbar erholen und ein bezauberndes Stück Indien entdecken können.
Frage: Wie erreichen Sie das? Was genau bieten Sie an?
Elke Allenstein: Ziel der Reise ist das „Mountain Ridge“ unweit von Udaipur in Rajasthan.
Wie der Name bereits vermuten lässt, thront das “Mountain Ridge” auf dem Gipfel eines Gebirgskammes und bietet einen uneingeschränkten 360°-Blick auf ein hinreißendes Bergpanorama. Das Haus ist zeitgenössisch und elegant, aber auch rustikal: die verwendeten Materialien sind Stein, Gusseisen und Holz. Die Architektur des “Mountain Ridge” ist einzigartig und fügt sich malerisch und harmonisch in die Landschaft: die beeindruckenden Arawalli-Berge.
Der große Garten bietet einen entzückenden Mix von natürlicher Bergvegetation, exotischayurvedischen Bäumen und blühenden Sträuchern, einen Swimmingpool sowie eine Reihe von reizenden, versteckten Nischen, in denen man sitzen, lesen, träumen und sich entspannen kann
Ein Urlaub im „Mountain Ridge” ermöglicht Ihnen den Spaziergang zwischen zwei Welten: Urbanität & Landleben. Zum einen liegt es lediglich 15 min entfernt zum übersichtlichen Udaipur. So kann man sich ganz unkompliziert ansehen, was die hübsche Stadt alles zu bieten hat. Mehrere Seen, insbesondere der Pichola-See, befinden sich im Herzen der Altstadt. Der große Stadtpalast, von dem bis 1948 der Maharana von MEWAR regierte, wird heute als Museum sowie als Hotel genutzt. Udaipur war Drehort für Teile des James-Bond-Filmes „Octopussy“ mit Roger Moore.
Zum anderen ist es ein Ort der Ruhe, wenn Sie vom Lärm, den Gerüchen und Farben reizüberflutet, von den Händlern gehetzt und vom Einkaufen müde sind. Dann betreten Sie die besinnliche Welt des „Mountain Ridge”, wo Ihre Sinne von nichts und niemandem gestört werden. Die Nähe einerseits zur Stadt sowie andererseits zu den Bergen, Flüssen und Dörfern macht es zu einem komfortablen, bequemen, nahezu perfekten Ort.
Und nicht zuletzt die Familie und das Personal des “Mountain Ridge” werden Sie mit herzlicher Gastfreundlichkeit und individueller Aufmerksamkeit verwöhnen. Piers Helsen, der Hausherr ist Engländer und lebt seit vielen Jahren in Indien. Er publiziert Bücher und Magazine über Udaipur und Umgebung für Touristen. Bharat, der Küchenchef hat mit seinen kulinarischen Fähigkeiten und seinem fröhlichen Wesen bislang allen die Wünsche von den Augen abgelesen. Auch Amrit, Padam und Pradeep sind jederzeit für Sie da und bereit, Ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.
Sollten Sie doch einmal den Abend & die Nacht im romantischen Udaipur verbringen wollen, können Sie das: mit einem atemberaubenden Blick über die Stadt vom „White House“ direkt am Ufer des Pichola-Sees. Carol & Babu heißen Sie herzlich willkommen und werden Sie ebenfalls verwöhnen.
Zusätzlich zu all dem stehen wir alle Ihnen mit unseren Erfahrungen, unserem Wissen und unserer Zuneigung zu diesem wunderbaren Flecken Erde mit Rat & Tat zur Seite.
Frage: Klingt beschaulich, aber was kann man denn tagsüber tun?
Elke Allenstein: Sie können Ihren Tag mit ayurvedischen Massagen und Kosmetikbehandlungen beginnen oder beenden. In den Gärten des “Mountain Ridge” gedeihen eine Reihe original ayurvedischer Pflanzen wie Aloe Vera, Amla und Neem. Auf die den Kunden bereits bekannten Produkte von BIOTIQUE und HIMALAYA aus unserem Shop brauchen sie auch da nicht zu verzichten.
Ausgebildete Ayurveda-Experten nehmen die Behandlungen vor.
Ganz gleich, ob Sie Anfänger oder bereits Yoga-Profi sind, wir finden einen Yoga-Meister für Sie, der mit Ihnen arbeitet, Ihre Fähigkeiten und das Verständnis für Yoga verbessert. Oder wir organisieren für Sie eine Expedition auf dem Pferderücken. Aus dieser Perspektive kann man eine nahezu unberührte Landschaft sehen, wo Sie kein Bus oder Auto hinbringen kann und wo das ursprüngliche Indien noch vollständig erhalten ist: magisch, mysteriös und märchenhaft.
Diese Region ist berühmt für ihre Miniaturmalerei. Sie können die ansässigen Malschulen besuchen und die Technik selbst erlernen oder aber Ihren eigenen künstlerischen Vorlieben nachgehen. Motive für Porträts und Landschaftsmalerei finden Sie im Überfluss.
Unsere beiden Hauptanliegen werden hier besonders sichtbar: auf der einen Seite wollen wir Ihnen keine Reiseführer-Standards bieten, auf der anderen Seite die Landschaft vor aggressivem Tourismus schützen. Wo es möglich ist, benutzen wir Bergführer und Nützliches aus der Region, um die heimische Wirtschaft zu stärken sowie einen ursprünglichen Einblick in das einfache Landleben zu gewähren. Wie alles, was wir Ihnen vor und während Ihres Aufenthaltes ermöglichen, werden unsere Trecks genau auf Sie abgestimmt: die Dauer und der Schwierigkeitsgrad der Route werden Ihren Wünschen und Fähigkeiten sowie den Wetterverhältnissen angepasst. Ein leckeres und erholsames Picknick an einem schattigen Ort, einem See oder Fluss wird Sie erfrischen. Und wenn Sie nur das Picknick wünschen, dann soll es so sein.
Den Sonnenuntergang über den Bergen werden Sie nie vergessen! Dieser bildet den Beginn der samtenen Abende im „Mountain Ridge“, die auf vielfältige Weise verbracht werden können. In lauen Sommernächten können Sie die Dämmerung im Swimmingpool und den erfrischenden Plätzchen unter Bäumen verbringen. Die nächtliche Stille wird nur gelegentlich von Zikadengesängen unterbrochen. Es sei denn, Sie bevorzugen Ihren akustischen Hintergrund in Form von traditioneller indischer Musik. Für spezielle Anlässe wie Ihren Geburtstag oder andere Feiertage können auch einheimische Musiker engagiert werden, die klassische Lieder aus Rajasthan singen und auf Sithar & Tabla spielen. Und wenn Sie Lust zum Tanzen oder auf eine ausgelassene Party haben, auch dafür kann gesorgt werden. Bharat wird Ihnen die Spezialitäten des Hauses zum Abendessen servieren oder für Sie grillen. Wenn Sie möchten, kann auch ein reichhaltiges Buffet hergerichtet werden. Indische, nepalesische oder europäische Küche steht auf dem Speiseplan.
An kühlen Winterabenden können Sie auf der Terrasse um ein offenes Feuer oder am Kamin im Salon sitzen und den Tag ausklingen lassen.
Frage: Was ist denn der Unterschied zu den unzähligen, anderen Angeboten?
Elke Allenstein: Bei Buchungen über einen Reiseveranstalter ist die Reiseroute festgelegt, als wäre sie in Stein gemeißelt. Es werden Ziele angesteuert, die man selbst in einem so großen Land als ausgetretene Pfade beschreiben kann. Sie werden nur die Sehenswürdigkeiten besuchen, die ohnehin in jedem Reiseführer stehen und die eine Vielzahl an Touristen vor Ihnen bereits gesehen haben. Das aufregende Gefühl, dieses interessante Land selbst zu entdecken, wird ausbleiben.
Die Sicht auf das wirkliche Indien bleibt einem aufgrund der straffen Organisation verwehrt. Das irrsinnige Tempo, in dem man Städte, Kulturdenkmäler und Einkaufstouren regelrecht absolviert, wird einem nicht ermöglichen, die Eindrücke genießen zu können. Man wird erschöpft und überfrachtet heimkehren.
Bei Gruppenreisen ist es außerdem möglich, dass man furchtbares Pech mit den Reisegefährten hat, die man sich nicht aussuchen kann und mit denen man sehr viel Zeit gemeinsam verbringen muss. Und der oder die Reiseführer/in wird nicht auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen eingehen können.
Ein Individualtrip hingegen, der die Nachteile einer Pauschalreise nicht birgt, bedeutet allerdings einen enormen Aufwand an eigenständiger Organisation, die besonders vor Ort sehr mühselig und zeitaufwändig sein kann. Wir sind in der Lage, einen entspannten und flexiblen Aufenthalt anzubieten, der auf die individuellen Befindlichkeiten und Bedürfnisse abgestimmt ist. Die Organisation im Vorfeld wie die Buchung der Flugtickets, das Besorgen des Visums, die Reservierung von Unterkunft und Transport in Delhi und vieles mehr übernehmen wir selbstverständlich gern.
Wir möchten das lebendige, atmende, pulsierende Indien zeigen: sowohl in der Stadt als auch auf em Land. Letztlich werden Sie das Indien erleben, was Sie sehen möchten, denn Sie können selbst und spontan darüber entscheiden. Und so werden Sie ausgeruht sowie reich an wunderbaren Erinnerungen heimkehren.
Frage: Zum Schluss wollen wir auch Ihnen unsere Standardfrage nicht vorenthalten. Welche Ziele und Wünsche haben Sie für Ihre Idee in den nächsten fünf Jahren?
Elke Allenstein: Wenn es unserer Firma dauerhaft gut geht, die Umsätze stabil sind und wir uns auf neue Wege und Ziele konzentrieren können, sehe ich mich im „Mountain Ridge“ überwintern.